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Willkommen

Liebe Reinsdorfer, Friedrichsgrüner und Vielauer!

Bereits zum 2. Mal haben Sie mich in den Gemeinderat Reinsdorf gewählt. Unabhängig von Parteizugehörigkeiten. Vielen Dank für Ihr Vertrauen.

Ihre Meinung ist mir sehr wichtig. Deshalb können Sie sich gern mit Ihren Anliegen, Interessen oder auch Sorgen an mich wenden. Sprechen Sie mich an!

Ihre Petra Lorenz

  

Termine

Die nächsten öffentlichen Sitzungen des Gemeinderates Reinsdorf finden am

Donnerstag, 06.04.2017

Donnerstag, 18.05.2017

Donnerstag, 29.06.2017 jeweils um 19 Uhr

in der Behindertenwerkstatt Reinsdorf statt.

Info

Bürgerversammlung am 30.11.2015 in der Ev. Luth. Jakobuskirche in Reinsdorf

Meine Eindrücke und Gedanken

 Die Kirche war m. E. fast voll besetzt – nach Schätzungen des Gastgebers Herrn Dressel (Kirchenvorstand) waren 500 Gäste seiner Einladung gefolgt.

Am Eingang hatte er 2 Personen zur Ausweiskontrolle stationiert. Besucher aus anderen Gemeinden wurden strikt abgewiesen. Auf meine Frage, warum und auf welcher Rechtsgrundlage erklärte mir Herr Dressel: „Wir nehmen unser Hausrecht wahr!“ Mein Einwand, Herr Dr. Scheuer den ich kurz zuvor erblickte, sei auch kein Reinsdorfer, erklärte Herr Dressel: „Das ist mein Gast, er ist auf meine Einladung hier!“ Es sei eine reine Kirchenveranstaltung.

 Es ist eine „herausragende“ Leistung der Kirchgemeinde Reinsdorf so eine große Bürgerversammlung zu organisieren. „Hochrangige Gastredner“ (Bürgermeister Herr Ludwig, Landrat Dr. Scheurer, Militärpfarrer Dr. Kaiser, Leiter des Polizeipräsidiums Werdau Polizeihauptkommissar Schäffer) mit Vorträgen die außerdem den Einwohnern Rede und Antwort stehen wollten. Dafür stellte Herr Dressel „Regeln“ auf.

 Im Großen und Ganzen hätte es auch eine Veranstaltung wie zu DDR-Zeiten sein können, die von der Partei- und Staatsführung der SED organisiert wurde. Die Bevölkerung wurde beschwichtigt. Hier einige Kernaussagen der Gastredner:

-         das gebetsmühlenartige „Wir müssen ...“ , Wir wollen aktiv gestalten ….“

          verwendete jeder Gastredner

-         die Flüchtlinge blieben nicht lange (ca. 1 Jahr), da Durchgangsstandort,

           Anerkennungsquote ca. 50 %

-         danach stehe die Fläche als Industriegebiet Reinsdorf/Wildenfels zur Verfügung

-         die Kosten trage der Freistaat Sachen und der Bund, weitere Mittel gäbe es 2016

-         die Refinanzierung sei vollkommen gesichert

-         die Sicherheit der Anwohner sei nicht gefährdet

-         „das ist alles nicht so genau zu sagen, das ist der Stand heute“

-         „wir wissen auch nicht mehr als Sie aus den Medien“

-         die Polizei würde eine vernüftige Arbeit leisten, verfüge über ein Netzwerk, welches gut  

           funktionieren würde

-         Reinsdorf habe eine niedrige Kriminalitätsrate von 4 %

 Der Zuhörer bekam den Eindruck, dass alles bereits „beschlossene Sache“ ist, obwohl im Gemeinderat Reinsdorf per 30.11.2015 NOCH KEIN EINZIGER BESCHLUSS gefasst wurde. Den Anwohnern wurde das Gefühl vermittelt, dass sie diese Einschätzungen der Gastredner so hinzunehmen hätten.

 Warum organisiert die Gemeindeverwaltung Reinsdorf keine Einwohnerversammlung nach der sächs. Gemeindeordnung? Warum informiert der Bürgermeister nicht zuerst seinen Gemeinderat? Warum spricht der Landrat nicht in der öffentlichen Sitzung im Gemeinderat als Gast?

Ich werde das Gefühl nicht los, dass sich die Kirche benutzen und vorschicken lässt.